Ist diese Form der Ernährung teurer als "normal"?

Das kommt in erster Linie auf die Bezugsquelle der Lebensmittel an. 

In einer Studie haben wir die Ausgaben von Haushalten, in denen sich mindestens eine Person bei uns in der Ernährungsbetreuung befindet, mit dem Bundesdurchschnitt deutscher Haushalte verglichen. Als Referenzwert dienten die Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle 5 Jahre vom statistischen Bundesamt durchgeführt wird. Die folgende Abbildung zeigt die Anteile der Ausgaben für Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren im Vergleich. Sehr gut zu sehen, ist die Zunahme der prozentualen Ausgaben für Lebensmittel und die Abnahme der Ausgaben für Getränke und Tabakwaren, wenn sich mindestens eine Person des Haushalts in Ernährungsbetreuung befindet. 

relative Ausgaben Level 0

Zu beobachten ist eine Verschiebung der Lebensmittelauswahl. Die Ausgaben für Obst, Gemüse und Nüsse und steigen, dafür wird weniger Geld für tierische Produkte, raffinierte Getreideprodukte, Süßigkeiten, Getränke, Fertiggerichte und andere Nahrungsmittel ausgegeben.

relative Ausgaben Level 1 

Bei Einkauf in gängigen Supermärkten ist in der Regel keine bzw. nur eine geringfügige Steigerung der Gesamtausgaben zu beobachten.

Grundsätzlich empfehlen wir, auf eine besonders hohe Lebensmittelqualität zu achten. Beim Kauf von Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse wird oft an der falschen Stelle gespart. Unser Körper benötigt möglichst viele Nährstoffe. Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel und je höher die Lebensmittelqualität ist, desto höher ist auch die Nährstoffdichte. Leider sind qualitativ hochwertige Nahrungsmittel oft teuerer. Einkäufe im Biomarkt sind sicherlich mit höheren Kosten verbunden, als Einkäufe beim Discounter. Allerdings kann hier durch geschickte Kombination von Lebensmitteln aus dem Bio-Markt und beispielsweise Einkäufen auf dem lokalen Wochenmarkt Geld gespart werden. Gerne hilft Ihr persönlicher Betreuer Ihnen dabei, Ihr Einkaufsverhalten zu optimieren und steht Ihnen mit hilfreichen Tipps zu Bezugsquellen von Nahrungsmitteln zur Seite. Es muss nämlich nicht immer Bio sein. 

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